Montag, 9. August 2021

Geht das klar?

Wir wollten mit unseren Freunden von Krummin nach Ueckermünde und dann weiter nach Stettin segeln. Jedoch kurzfristig sagte sich Tobias nebst Familie zum Kurzbesuch an. Also ließen wir unsere Freunde weiter ziehen und freuten uns über den Besuch der Kinder und Enkelkinder. Nach kurzem Ausflug mit dem Boot, ging es an den Strand in Zinnowitz. Wir hatten viele schöne Stunden mit dem Nachwuchs. Am Abend trieb es die Kinder per Auto wieder nach Berlin. Wir bereiteten uns auf unseren Törn nach Ueckermünde vor. Am Morgen, nach ausgiebigem Frühstück, legten wir ab und segelten durch das Achterwasser nach Ückermünde. Der Wind blies heftig , sodass wir ca. 30 min schneller als notwendig an der Zecheriner Brücke waren. Um 12.45 Uhr öffnete sich die Brücke und eine Vielzahl an Booten passierten diese. Vorbei an den Brückenresten in Karnin, trieb uns der Wind schnell auf das Stettiner Haff. Wenig später verdunkelten sich die Wolken und wir rasten bei Böen bis 8 Bft. und heftigem Regen unserem Ziel Ueckermünde entgegen. Unsere Freunde hatten bereits für uns einen Ligeplatz reserviert. Gemeinsam mit anderen Clubkameraden, deren Boot auch im Stadthafen lag, gingen wir gemeinsam essen. Am folgenden Tag trieb es uns mit unseren Freunden gemeinsam nach Stettin. Das Wetter meinte es gut mit uns, sodass wir bis Trebiz segeln konnten. Nach kurzer Tankunterbrechung ging es unter Maschine weiter Richtung Stettin. Dort angekommen vereinbarten wir für dem Folgetag einen Termin zu Mast legen. Berlin, wir kommen.

Donnerstag, 5. August 2021

Working und Meeting Days

Lange haben wir nicht mehr berichtet obwohl viel geschehen ist. Am Sonntag morgen hatte sich der Wind beruhigt, woraufhin wir beschlossen erneut nach Greifswald zu fahren. In der kommenden Woche wollten wir bei einem Rigger das Vorstag austauschen lassen. Nach dem Frühstück verließen wir Seedorf und passierten gegen 11.00 Uhr die Hubbrücke bei Wieck. Wenig später waren wir erneut in Greifswald im Yachtzentrum fest. Nach einer Erholungszeit ging es zum Griechen zum Abendessen. Dort haben wir Freunde aus unserem Verein getroffen, die dann auch über Nacht bei uns an Bord blieben. Beim an Bord gehen machte es plötzlich ein dumpfes feuchtes Geräusch. Mein Handy war in 5 m tiefes Wasser gefallen! Mit einigen Getränken nahmen wir Abschied von dem guten alten Teil, dass mich immer gut unterstützt hatte. Ein Anruf bei Vodafone zeigte, dass ein Taucher für die Simkarten nicht mehr notwendig ist. In einem Shop erhält man sofort eine Neue. Am Montag wurde zuerst der Termin mit dem Rigger gemacht. Am Dienstag werden die Arbeiten durchgeführt! Dann ging es zum Vodafone-Shop in Greifswald. Ein neues Handy wurde erstanden und nach ca. 3 Std. Arbeit, mit Unterstützung des Mitarbeiters von Vodafone, war ich wieder online! Dann folgte ein Relaxnachmittag. Der Dienstag war erfüllt mit Aufgaben zur Erneuerung des Vorstages. Gute Leute haben schnell und sorgfältig gearbeitet. Gegen Mittag war bereits alles erledigt. Es folgte ein Einkauf bei Aldi. An diesem Tag war unser Laufpensum mit über 10 km erfüllt. Unsere Freunde aus Berlin berichteten, dass Sie auf dem Weg nach Sellin wären. Also verabredeten wir uns mit Ihnen am Mittwoch in Sellin. Der Weg über den Bodden ging in gewohnter Weise schnell. Der Bodden blühte und es war zeitweise ein ekliges Gefühl durch die grünen Algen zu fahren. Gegen 14.00 Uhr machten wir am Mittwoch in Sellin fest und begrüßten unsere Freunde, Sabine und Rainer, die uns einen Stegplatz neben ihnen frei gehalten hatten. Nach einem Marsch in die „City", mit anschließendem Abendessen, beschlossen wir, am Donnerstag gemeinsam nach Freest zu segeln. Nach dem Frühstück wurde gestartet! Schnell blies uns der Wind an unser Ziel, sodass noch Zeit blieb den Hafen und den Strand zu erkunden. Morgen Krummin!

Samstag, 31. Juli 2021

Wandertag

Das Wetter ist wie in den letzten Tagen extrem. Der Wind heult und wir entscheiden von Seedorf nach Moritzburg zu laufen. Zuerst mit Schiebewind über die Rügener Hügel. In der Moritzburg hatten wir leckeren Blechkuchen mit Kakao. Die Wolken wurden immer bedrohlicher. Der Ausblick auf Bollwerk Baabe war jedoch super toll. Auf der Having türmten sich die Wellen und wir waren froh an Land zu sein. Auf dem Rückweg entluden sich die Wolken langsam, sodass die Brille von getrockneten Wassertropfen bald weniger Sicht frei gab. An Bord wurde noch schnell ein Päuschen eingelegt, bevor es nach Neuensien zu Abendessen ging. Unsere Hamburger Freunde sorgten bereits Tage zuvor für einen Platz. Morgen soll der Wind noch immer in den höchsten Tönen orgeln. Wir werden sehen.

Freitag, 30. Juli 2021

Feiertag

Regina hatte Zahnschmerzen. Also beschlossen wir, mit einem Selliner Zahnarzt Kontakt aufzunehmen und dort einen Termin zu vereinbaren. Ausgerechnet ein Schneidezahn meckerte. Wir durften zu 13.00 Uhr erscheinen, um dort weitere Schritte einzuleiten. Die Bedenken waren riesig. Mit einem Bus der Kurverwaltung fuhren wir nach Sellin und waren weit vor dem Termin in der Praxis. Es wurden alle weiteren Schritte vereinbart. In der Zwischenzeit, bis zum eigentlichen Termin, gingen wir Lebensmittel einkaufen und erwarben eine Kurkarte für uns. Damit fuhren wir dann nicht mehr schwarz mit den Verkehrsmitteln. Die Behandlung erwies sich als positiv. Der Zahn wurde behandelt, jedoch waren keine groben Schritte notwendig. Anschließend wollten wir mit dem Bus zurück zu Naima fahren, jedoch war uns der Bus vor der Nase weggefahren. Der Nächste fuhr erst zwei Stunden später. Also trieben wir uns am Strand umher. In Mecklenburg-Vorpommern ist es der letzte Ferientag. Am Strand wurden riesige Bühnen aufgebaut. Am Abend wird auf ganz Rügen gefeiert. Der Bus nach Seedorf war dann erwartungsgemäß übervoll. In Seedorf angekommen, baute auf dem zentralen Platz eine Band ihr Equipment auf. Heute Abend wird auch hier gefeiert. Der Zahn blieb nach der Behandlung ruhig, das Wetter ist sonnig, wir haben einen Termin in der kommenden Woche um bei Naima das Vorstag tauschen zu lassen und Regina hatte ihre erste Rentenzahlung auf dem Konto. Ein doch noch durchaus positiver Tag.

Donnerstag, 29. Juli 2021

Gigantischer Umzug

Nachdem wir einige Tage in Baabe verbracht haben, wird es Zeit weiter zu ziehen. Da kommt eine Verabredung mit Freunden gerade richtig. Marlies und Hans-Jürgen aus Hamburg wollen sich mit uns in Seedorf treffen. Die Entfernung beträgt von Baabe zwei Seemeilen. Das ist wohl der kürzeste Sprung zwischen zwei Häfen ever. Gegen 10.00 Uhr legen wir in Baabe ab und sind bereits um 10.30 Uhr mit dem Anlegen beschäftigt. Wir können für unsere Freunde den Liegeplatz direkt neben uns reservieren. Sie kommen einige Zeit nach uns an. Alles passt. Der Abend wird nett verplauscht. Heute war Putz und Flicktag, da hier schweres Wetter ist und wir keine Lust haben bei Sturm weiter zu ziehen. Morgen werden wir auch noch hier in Seedorf verbringen, da der Sturm erst am Sonntag nachlassen wird. Gut dass wir es nicht eilig haben.

Montag, 26. Juli 2021

Achtung! Bier ist alle!

Was blieb uns nach dem Frühstück übrig, als den Hackenporsche klar zu machen und mit dem Bäderzug in die „Stadt" zu fahren. Dort wurden wir direkt vor einem Aldi-Markt abgesetzt. Schnell wurden die notwendigsten Dinge eingekauft, darunter auch Bier. Der Gegenzug nach einer Stunde brachte uns mit vollem Porsche direkt wieder zum Böötchen zurück. Das ging schnell, daher fuhren wir mit dem Bähnle wiederum eine Stunde später erneut in die „Stadt", stiegen dort um und machten Sellin unsicher. Es fiel ein Eis und Platzsets für jeden ab. Mit dem letzten Zug fuhren wir zurück zum Hafen Bollwerk Baabe. Dort wurde an Bord gegessen und anschließend im nahen Kiosk noch ein Absacker genommen. Gute Nacht.

Sonntag, 25. Juli 2021

Baabe zu Fuß

Nach einer wenig angenehmen Vollmondnacht, mit vielen Unterbrechungen frühstückten wir zu einer Zeit, an der Andere die Vorbereitungen für das Mittagessen starten. Kaum waren wir damit fertig, kamen - uns noch unbekannte - Segelkameraden auf den Steg und fragten, wo wir denn wohl unser Teakdeck haben machen lassen. Es folgte eine Bootsbesichtigung und eine Beratung von unserem Gast, wie wir dann am Besten unsere Polycarbonatscheiben aus den Lukendeckeln auswechseln. Wieder etwas gelernt, das im Winter zur Anwendung kommt.
Anschließend war der Gang nach Baabe-City angesagt. Gut ist schon manchmal, wenn man sich vorher über Abfahrtzeiten der örtlichen Verkehrsmittel informiert, insbesondere wenn der Touribus nur stündlich verkehrt. Natürlich waren wir 7 min. zu spät. Also die 2km von Bollwerk Baabe zu Fuß in die City. Vorbei am Roland- der wackeren Alten Eisenbahn- in den Ort und dann weiter bis an den Strand. Wie gut haben wir das von der Badeplattform Naimas baden gehen zu können! Der Strand war elend voll - trotz Corona! Nachdem wir ein gigantisches Eis an der Promenade gegessen hatten, fuhr uns natürlich wieder der Bus weg. Was blieb? I'm walking! An Bord angekommen hatten wir alle Trainingsziele der Applewatch erfüllt. Am Abend reichte ein Würstchen bzw. ein Bratfisch vom Kiosk am Hafen, um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen. An Bord noch ein Bierchen - und dann hoffen wir auf eine bessere Nacht.