Samstag, 13. Juli 2024

Freitag, 12. Juli 2024

Einkaufstag in Stralsund

Milch, Aufschnitt usw. mussten ergänzt werden. Also war für heute das Auspacken der Fahrräder mit Anhänger geplant, um alles zu transportieren. Bei Edeka in der Stadt blieb uns teilweise die Luft weg. Eine Dose Bier sollte 1,05€ kosten. Also weniger an Bord trinken. Dann alles an Bord schaffen. Im Anhänger waren leicht zu zerstörende Dinge, wie Eier enthalten. Das historische Kopfsteinpflaster rüttelte nicht nur die Fahrenden durch, sondern auch das eingekaufte. Zwei Eier haben die Rüttelprüfung nicht überlebt. Dann alles verstauen und zu Fuß erneut in die Stadt, um beim Segelzubehör eine neue Deutschlandflagge zu erstehen. Dabei fiel noch eine neue Jacke für die Schifferin ab. Anschließend noch ein wenig für die Substanzerhaltung getan und dann zurück an Bord. Das angekündigte Regengebiet meldete sich immer häufiger mit leichten Schauern an. Morgen wird das Wetter ungemütlich, deshalb bleiben wir noch einen Tag in Stralsund.





Donnerstag, 11. Juli 2024

Regen- und weiter

Heute wurden wir von zuerst leichtem Regen geweckt. Schnell nahm er zu Starkregen zu und wurde durch Gewitter verstärkt. Das Schauspiel endete erst gegen 12.00 Uhr. Wir beschlossen die 10 am bis nach Stralsund weiter zu ziehen. Morgen einkaufen und einige Aufgaben erledigen zu dem man Anbindung an allen elektronischen Medien braucht, die fehlten in Barhöft.
In Stralsund erwartete uns tatsächlich mal Sonne und — gutes Essen beim Griechen Jorgos, sowie die restaurierte Gorch Fock 1 im Hafen.

Mittwoch, 10. Juli 2024

Ein produktiver Regentag

Die Sonne brüllte vom Himmel am Morgen. Der Wetterbericht prophezeite uns Regen und Gewitter. Also ausschlafen und spät frühstücken, denn wir bleiben heute hier. Beim Frühstücken lief uns der Schweiß, doch dann änderte sich die Lage schnell. Die Gewitterfront näherte sich und versteckte die Sonne. Wenig später wurde vom heftigen Regen das Salz vom Deck gespült. Also standen erstmal Arbeiten unter Deck auf dem Tagesplan. Der Motor wurde kontrolliert und der Wasserfilter gereinigt. Unser Wasserfilter ist immer wie ein Teefilter. Öl und Weiteres kontrolliert. So nun alles wieder ok. Dann wurde die Selbststeueranlage zerlegt. Sofort wurde das Problem ersichtlich. Der Zahnriemen hatte sich verabschiedet. Aufgrund unserer Reise ins Mittelmeer war dieses Teil noch als Ersatz an Bord. Nun hoffen wir, werden wir bei der Fahrt wieder unterstützt. Morgen soll wieder eine Gewitterfront über uns ziehen. Ein Grund noch einen Tag in Barhöft zu bleiben. Gegen Abend hatte sich das Wetter beruhigt und Naima lag ruhig im Hafen.





Dienstag, 9. Juli 2024

Das falsche Wetter

Der Wetterbericht sagte 10 kn Wind aus Ost voraus. Eine Gute Möglichkeit den teuren Hafen Hohe Düne zu verlassen. Die Robbenstation im Hafen wurde noch kurz im vorbeifahren besucht. Vor uns lag eine Strecke von mindestens 45 sm. Bis zur Ecke Darßer Ort war noch alles gut, nur dass die Selbststeuerung plötzlich seinen Geist aufgegeben hat und der Dritte an Bord nun schmerzlich fehlt. Alles muss man selbst steuern. Hinter der Landecke kamen plötzlich 1,5-2m Wellen auf uns zu. Also Segel gesetzt und gegenan gekreuzt, nach ca. drei Stunden wieder Segel geborgen und Maschine an, nachdem Naima komplett geduscht war. Wenig später waren wir in der engen Fahrrinne hinter der Insel Hiddensee. Ein Baggerschiff drängelte sich an uns vorbei. Bei enormer Gegenströmung ein schwieriges Unterfangen. Im Hafen Barhöft wartete ein Liegeplatz auf uns den wir rückwärts belegten. Sofort beschlossen wir einen Tag hier zu entspannen.



Montag, 8. Juli 2024

Weiter geht’s

Der Wind sollte noch aus Südwest wehen, der Sturm zu normalem Wind abgenommen und der Regen sich auf strichweise reduziert haben. Daher haben wir bereits gestern alles vorbereitet, Wäsche gewaschen, Wasser und Diesel getankt, sowie alles erdenkliche für einen frühen Start vorbereitet. Um 6.00 Uhr klingelte der Wecker, kurz gefrühstückt und dann —— los. Tatsächlich, der Wind wehte mäßig und so konnten wir mit Motor schnell unter der Fehmarnsund Brücke durchfahren. Später nahm der Wind zu, sodass wir ohne die Maschine schnell weiter kamen. Als wir in Höhe von Kühlungsborn waren, sahen wir ein aufgestelltes Riesenrad 🎡am Hafen. Wir beschlossen daher bis Warnemünde, hohe Düne weiter zu fahren. Spinnen hatten sich am Achterstag festgesetzt und wurden vom Wind weggeblasen. Die Spinnenfäden glitzerten in der Sonne. Dort sind wir dann mit Motorunterstützung gegen 16.30 Uhr eingelaufen. Am Steg A mussten wir diverse Plätze ausprobieren, fast alle waren zu schmal für uns. Der Preis von 35,00€ für eine Nacht war nicht preiswert. Auch das kleine Bier (0,3 l)beim Italiener für 4,90€ kam einer Abzocke gleich. Also klingelt morgen der Wecker wieder früh, damit wir am Abend in Barhöft fest machen können.

Samstag, 6. Juli 2024

Wieder ein Wartetag

Der Wetterbericht sagte für den Tag angenehme Temperaturen und eine Gewitterfront voraus. Nur mussten wir unseren Liegeplatz räumen, da der Liegeplatzinhaber am Vormittag zurück kommen sollte. Also beschlossen wir, einen weiteren Tag auszuharren. Nach dem Aufstehen wurde Naima aus dem Stand gefahren und ein kurzer Abstecher zur Tankstelle zusätzlich gemacht. Nachdem 35l Diesel im Tank verschwanden und wir dafür geblecht hatten ging es zurück in die Marina Heiligenhafen. Dort haben wir schnell einen freien Steg gefunden und Naima wieder vertäut. Nach dem Frühstück ging es zu Rewe, die Vorräte ergänzen. Wenig später meldete sich Ursula Hirnigel, eine ehemalige Kollegin. Sie war mit ihrem Mann in ihrer Ferienwohnung im Örtchen und so konnten wir uns zu einem Bierchen im nahegelegenen Restaurant treffen. Schön sie mal wiederzusehen. Das Abendbrot gab es an Bord und dann zeigte sich, dass die Meteorologen ihr Handwerk verstehen. Es fing an zu stürmen, der Himmel verdunkelte sich, in der Ferne donnerte es und zum Abschluss auch noch Regen. Wenn der Wettergott es morgen besser mit uns meint, geht es weiter nach Kühlungsborn.

Freitag, 5. Juli 2024

Regen und Sturm

Heute Regen und Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Also noch einen Tag in Heiligenhafen. Die Temperaturen sind eher herbstlich und die Regenmengen beachtlich. Also relaxen und den nächsten Tag abwarten.

Donnerstag, 4. Juli 2024

Fachkräftemangel?

Heute Morgen hat der Wetterprophet für unsere Region Sturm, Regen, Gewitter und Kälte angekündigt. Es sollte sich herausstellen, dass er Recht hat. Also haben wir beschlossen, in Ruhe zu Frühstücken, heute noch im Hafen zu bleiben und Naima zu untersuchen. Das Verhalten unserer Maschine, bei höheren Drehzahlen war für uns nicht lustig. Sobald die Maschine bei höheren Drehzahlen an war, fing sie wegen Überhitzung an zu schimpfen. Also haben wir beschlossen die von Fachleuten gewartete Maschine zu kontrollieren. Schnell stellte sich heraus, dass der Impeller der Wasserpumpe fehlerhaft montiert wurde. Wir konnten den Fehler korrigieren, aufgrund von Ersatzteilen, die noch an Bord waren. Nach einem Stadtrundgang in Heiligenhafen, trafen wir am Abend Bekannte aus Berlin zum Abendessen, mit denen wir noch einen netten Abend verbrachten.

Mittwoch, 3. Juli 2024

Dann mal eben weiter

Heute morgen werden wir von angenehmen Temperaturen geweckt, weil die Heizung unter Deck läuft. Der Wetterbericht meint, wir bekommen erst am Abend wieder Regen. Also beschließen wir, weiter zu ziehen. Zügig wird gefrühstückt und Naima für die Segelei um das Schießgebiet der Bundesmarine vorbereitet. Dann geht's auch schnell los, mit Wind von hinten. Der nimmt im Laufe der Zeit heftig zu. Wir haben dann 6 Bft. und segeln mit gerefftem Segel. Die Wellen wurden immer höher und der Umweg um das Schießgebiet wurde lästig. Zwischendurch immer wieder Regenschauer. Jedoch alles endet einmal, wir laufen in Heiligenhafen gegen 17.50 Uhr ein und finden schnell einen Liegeplatz. Ein Abendbrot im Restaurant rundete den Tag ab.

Montag, 1. Juli 2024

Hallo Ostsee

Der Wetterbericht sagte für die nächsten Tage Aprilwetter voraus. Sonne, Regen, Wind und Flaute sollen sich bei Temperaturen um 18 Grad abwechseln. Also— worauf sollen wir warten? Nach gutem Frühstück wurde alles klar gemacht um die letzten Meilen bis in die Ostsee zu fahren. Bei grummeligen Wetter legten wir in Rendsburg ab. Auf dem NOK war heftiger Verkehr. Uns kamen riesige Schiffe entgegen und hinter uns waren Frachtschiffe die fast nicht durch die Brücken kamen, weil sie enorm hoch waren. Als wir in Kiel Holtenau ankamen, wartete die offene Schleuse bereits auf uns. Zusätzlich entschloss sich der Wettergott die Schleusen zu öffnen. Also - heute müssen wir nicht mehr duschen, alles bereits geschehen.
Nachdem wir die Schleuse passiert hatten, erfolgte sofort ein Anruf in der Baltic Bay Marina in Laboe um einen Liegeplatz zu reservieren. Alles klar! Nur beim Anlegen, öffneten sich erneut die Regenschleusen.
Unsere Plöner Freunde Kirsten und Rolf wurden sofort über unsere Ankunft informiert und wir reservierten einen Plätze beim Italiener im Hafen. Der Abend mit beiden endete nach gutem Essen, an Bord mit einem Absacker und vielen Geschichten aus dem Leben. Morgen werden wir hier die Waschmöglichkeiten nutzen und das Wetter an uns vorbeiziehen lassen.