Donnerstag, 18. Mai 2017

Dienstag, 16. Mai 2017

Die Reise vom Sommer in den Winter

Die Nacht in Kiato war grausam. Wieder zeigt sich, dass Griechen keine Häfen bauen können.  Der Wind bläst in der Nacht mit 6 Bft. und dadurch wird unser Schiffchen von den in den Hafen laufenden Wellen hin und her geschauckelt.  Zwischendurch ruckt der Festmacher und so war an Nachtschlaf wenig zu denken. Also flüchten wir am Morgen Richtung Galaxidi. Zuerst unter Segel, Wind von hinten - toll! Nach einer Std. Flaute - Segel herunter, Motor an! Dann Wind gegenan,  dann Flaute, dann Sturm, der abnimmt,  daher Segel hoch. Plötzlich der Wind dreht und Regen wäscht unser Segel. Nach heftigem Aufwand erreichen wir unser Ziel bei frostigen Temperaturen um 20 Grad. Auf dem benachbarten Berg liegt Schnee. Brrrrh. Der Ort ist toll, der Hafen ruhig.  Hier werden wir ausruhen und das Orakel von Delphi befragen.

Montag, 15. Mai 2017

Traumlose Nacht - Echt Kölnisch Wasser - 47 11?

Nachdem wir unter ganzer Volvo Kraft nach Aegina gekommen sind, haben wir mit den deutschen Dragonfly - Seglern Kathrin und Herbert - das eine oder andere Bier in der Taverne des Aeginer Segelvereins genossen. Als wir zu Naima zurück kommen, war der Wind erheblich aufgefrischt und der Anker um ca 1 m gerutscht. Warnstufe 1! Angesagt war Ankerwache vom Captain durch die Nacht! Der Hafen knüppeldicke voll und unter dem Ruder dicke Steine. Wehe wenn der weiter rutscht! Tat er jedoch nicht und als am Morgen die ersten Plätze frei wurden, sind wir umgezogen. Der folgende Tag war mit Gesichtspflege - viel schlafen 😌 - ausgefüllt. Der schwache Wind blies aus der Richtung , in die wir wollten. Also war es genau richtig einen Tag Ruhe zu halten. Nach einem weiteren gemütlichen Abend mit den Drachenfliegern - Kathrin und Herbert hatten wir eine ruhige Nacht, bis der Montagsverkehr in Aegina uns weckte. Kein Wind! Wiederum schob uns Volvo voran. Frühstück wurde nach Kreuzfahrermanier auf See genommen. Teilweise wurden wir dabei von Delfinen begleitet. Wie in unseren Unterlagen empfohlen, meldeten wir uns zuvor per Telefon bei der Kanalverwaltung von der Straße von Korinth an. Sie bat uns 3 sm vor erreichen des Kanals auf UKW Kanal 11 eine erneute Meldung zu machen. Kaum waren wir angekommen durften wir erst einmal für die Passage Kölnisch Wasser abdrücken. 147,11 €. Nur die Hundert davor störte. Die Kanalpassage war ein echtes Erlebnis - eben nicht alltäglich. Die Passage erfolgte unter hohen Brücken und Anderen, die einfach im Kanal versanken. Schon nach 30 Min. waren wir im Golf von Korinth. Eine kurze aber ausgesprochen interessante Passage. Da die Sonne noch recht hoch stand, sind wir bis Kiato weitergefahren. Ein leichter Windhauch setzte ein und wurde erst zum kräftigen Starkwind, als wir im Hafen fest waren. In wenigen Minuten entstand vor dem Hafen eine riesige Welle - die uns jedoch nicht mehr tangierte. Morgen soll der Wind passen, um uns bis nach Galaxidi zu treiben. Dort hoffen wir eine gute Mooring zu treffen. Mal sehen!

Samstag, 13. Mai 2017

Der reine Stress

Am Morgen wachen wir nach einem netten Abend mit der Besatzung des Nachbarschiffes aus Basel, Mara und Werner, auf. Die Sonne versucht sich durch den Dunst hindurch zu arbeiten. Wind kommt direkt von oben. Also beschließen wir den Weg zur Straße von Korinth auf der uns bekannten Insel Aegina zu unterbrechen. Nach dem Frühstück stellen wir daher den Dieselwind für die rd. 16 sm an. Fritz steuert uns fast die gesamte Strecke. Im Hafen von Aegina bekommen wir einen Liegeplatz am Verein, müssen jedoch aufgrund von Steinen erheblichen Abstand von der Mole halten. Das Beiboot kommt zum Einsatz und bringt uns sicher an Land. Es ist schon schrecklich, wenn man 10 m bis zur Nahrungsaufnahme hat. Das Essen im Segelverein soll gut sein und ist öffentlich zugänglich. Morgen dreht der Wind gegenan, also warten wir bessere Verhältnisse ab. So ein Stress.

Freitag, 12. Mai 2017

Nachtrag Tatsächlich, es klappt

Ach ja, das mit dem Diesel muss noch Erwähnung finden. Da kam beim Nachbarn jemand Diesel liefern. Die Nachfrage , ob er auch für uns etwas hätte, führte zu prompter Lieferung in durchsichtigen Kanistern von je 20 l. Das Umfüllen in den Tank war eine Offenbarung. Mit einem Schlauch, der auf den Grund des Kanisters reichte und darüber hinaus tief in den Einfüllstutzen des Tanks hing, füllte er um. Zuvor stopfte er eine Plastiktüte in die Öffnung des Kanisters und darüber einen Lappen. Dann drückte er den Kanister so lange, bis der Diesel eigenständig vom Kanister in den Tank floss. Schnell wurde die Plastiktüte wieder entfernt und nach kurzer Zeit war Alles erledigt. So einfach geht es auch.

Tatsächlich, es klappt!

Am Donnerstag hatten wir unsere Kunststoff-Gasflasche einem Gashändler in die Hand gedrückt. Die Flasche landete auf einem Kleintransporter, oben auf anderen leeren Gasflaschen. Innerlich verabschiedete ich mich schon mal von meiner Flasche. Doch weit gefehlt, gestern bekamen wir die Flasche, zwar mit leichter Verspätung, geliefert. Auch das neue Dekpa konnte einfach bei der Port-Police in Empfang genommen werden. Nun sind wir bereit, mit vollen Tanks und allen Genehmigungen der Obrigkeit in See zu stechen. Es blieb sogar Zeit um den gigantischen Hafen zu laufen. Was hier besonders schmerzt, ist das unmittelbare Nebeneinander von Arm und Reich, Schönheit und Verfall sowie Unbeschwertheit und großer Sorge.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Eben doch nicht typisch Greece

Zuerst haben wir uns vorgenommen alte Fehler zu bereinigen. Im Winter 2015/2016 haben wir uns in Nord-Griechenland eine Relingstütze verbogen. Wir haben eine Neue in Piräus kaufen können! Ein deutsches Produkt von Pfeiffer! Also austauschen war angesagt! Im Büro fragten wir nach, ob jemand unsere Gasflasche auffüllen würde. Natürlich wurde eine Verbindung zum örtlichen Gashändler hergestellt, der gem. Absprache die Flasche abholte, um sie morgen gefüllt wieder vorbei zu bringen. Nachdem auch noch die Wäscherei gem. Verabredung die saubere Wäsche von drei Wochen zurück brachte, waren alle Vorurteile bzgl. der griechischen Unzuverlässigkeit widerlegt. Da noch genug Zeit übrig war, sind wir zu Fuß am Fährhafen entlang gelaufen, mit dem Ziel ---- Lidl! Trinkwasser und das andere Lebenselixier Bier, sowie andere unbedeutende Lebensmittel mussten ergänzt werden. Auf unserem Weg sahen wir Gegenden, die wir hier nicht erwartet hatten. Manches fällt wohl bald zusammen. Ein Taxi brachte uns zurück zu Naima, die nun wieder tiefer in die Fluten eintaucht. Wenn wir morgen Gas und Diesel auffüllen können, ist Naima und seine Crew klar für weitere Abenteuer.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Dekpa 2. Aufguss

Da wir in Piräus direkt vor der Port Police liegen, hat es mich nach dem Duschen nicht mehr gehalten. Ich musste unbedingt mal Nachfragen, wie es denn mit der neuen Befahrgenehmigung für die griechischen Gewässer bestellt ist. Meine alte Genehmigung ist ja seit diesem Jahr ungültig und muss nun erneuert werden. Die nette Beamtin atmete tief durch und fragte mich, wie lange ich denn wohl hier im Hafen bliebe. Als ich ihr antwortete, dass wir bereits am Freitag gegen 12.00 Uhr den Hafen verlassen, war sie noch bestürzter und sagte, das es normaler Weise 5 Tage dauert - wir es aber dann eben schneller machen müssen. Dazu füllte sie am Computer für mich einen e-Antrag aus. Dieser enthielt neben dem Namen des Owners, den Daten des Schiffes, auch die Namen der Eltern des Eigners. Darüber hinaus war an dem Antrag im unteren Bereich eine Zahlungsadresse, an die 50,00 € zu zahlen waren. Damit wir den Vorgang beschleunigen, sollte ich diesen Betrag bei einer Bank einzahlen und anschließend mit der Quittung der Bank, der Bootsregistrierung aus Deutschland, dem Führerschein, dem Personalausweis und der Versicherungsbestätigung wiederkommen. Also wackelten wir nach dem Frühstück mit dem Formular zur Bank. Nach kurzem Warten, konnten wir bei der Bank den Betrag bar einzahlen. Visakarte oder ec-Karte waren nur von der Bank zulässig. Zum Glück hatte ich das Geld in bar dabei. Dann gingen wir mit allen geforderten Unterlagen zurück zur Port Police. Nachdem wir auf einem Formular nochmal den Namen des Eigners, dessen Telefonnummer, seine Personalausweisnummer, seine Heimatadresse sowie seine e-Mailadresse ausgefüllt hatten, wiederholte sich das Gleiche für den Nutzer (in unserem Fall der Eigner) und den Kapitän (in unserem Fall ebenfalls der Eigner). Dann hatte ich alles mit Angabe des Schiffsnamens, dem Schiffsstempel (wiedermal gern gesehen) zu siegnieren. Zur Sicherheit sollte ich gleich mein altes Formular da lassen, um dann am Freitagmorgen das neue Dekpa abzuholen. Da sag nochmal einer, der Amtsschimmel wiehert in Deutschland.
Ich bin auf den 3. Teil am Freitag gespannt.

Dienstag, 9. Mai 2017

Die Tempelritter?

Nachdem wir am Morgen in Nea Epidaurus im Hotel Aura geduscht hatten, sind wir bei nahezu total flauem Wind nach Aegina gemotort. Kurz vor dem Hafen drehte der Wind so heftig auf, dass wir zwei Anläufe brauchten, um unseren Anker ⚓️ fest im Grund einzugraben. Er erfüllte dann aber zuverlässig sein Werk und hielt uns von der Mole fern. Am folgenden Morgen mieteten wir einen Fiat Panda, um eine Runde über die Insel zu drehen. Besonders sehenswert war wieder der Tempel der Aphaia, einer der am besten erhaltenen klassischen Tempel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Nach einem Zwischenstopp in Agia Marina, einem Bad im Salzwasser nähe Perdika, wurde eine Lunchpause in Perdika eingelegt. Der Einkauf im Supermarkt konnte leider nicht vorgenommen werden, da am Montag Nachmittag geschlossen war. Das Abschiedsessen mit Sabine und Rainer in einer Taverne in Aegina war köstlich und erinnerte uns daran, dass Die Beiden uns am Folgetag von Piräus aus verlassen wollten. Der Wind sollte im Laufe des Tages zunehmen, woraufhin wir bereits sehr früh aktiv wurden. Trotz ausgiebigem Frühstück trieb es uns schon um 8.30 Uhr auf das Wasser. Der Wind war bereits aktiv und hatte das Meer aufgewühlt. Mit gerefften Segeln rasten wir über die raue See in die Marina Zea nach Piräus. Ein unwahrscheinlicher Ritt. Gegen 18.00 Uhr stiegen Sabine und Rainer in den Flughafenbus und traten die Heimreise an.

Montag, 8. Mai 2017

Samstag, 6. Mai 2017

Kollision auf 350 m Tiefe

Der Morgen begann wieder Wie man ihn sich wünscht. Sonne ☀️, Gebimmel der nahen Kirche, gutes Frühstück, usw. Poros zeigt sich von seiner besten Seite. Gegen 11.00 Uhr legen wir ab, um etwas entfernt sofort wieder unter Land den Anker zu werfen. Badeplattform herunter und.... richtig, die Girls gehen in das 20 Grad kalte Mittelmeerwasser und tauchen als Wassernixen wieder auf. Die Männlein an Bord sind mal wieder die Weicheier und duschen nur warm auf der Badeplattform. Dann geht es weiter mit dem Dieselwind Richtung Nea Evidaurus. Dort soll uns, nach Auskunft von Achim und unserem britischen Nachbarn Phil aus Poros und Ermioni, ein schöner kleiner Hafen mit einer eifrigen Hafenmeisterin Martina erwarten, die für uns alles organisiere. Zwischendurch kommt eine kleine Briese auf, die uns zum Segel setzen verleitet. Nach einer halben Stunde wird die Maschine wieder angemacht . Kurz vor unserem Ziel holen wir unsere Segel nieder und werden plötzlich durch einen lauten Knall 💥 beunruhigt. Der erste Moment war mit der Angstverbunden irgendwo aufgelaufen zu sein. Ein Blick ins Kielwasser zeigte jedoch einen Delfin 🐬, der uns offensichtlich nicht ausweichen wollte. Es ist schwer bei 350 m Wassertiefe aufzulaufen. Im Hafen erwartete uns ein netter Yachtie aus Norwegen, zeigte uns eine freie Mooring und half uns beim anlegen.
Hafenmeisterin Martina organisierte für uns ein Taxi zum Theater 🎭 von Epidaurus. Der Ausflug zu dem 4000 vor Chr. erbauten Theater beeindruckte uns mächtig. Von einer Stelle im Mittelpunkt war ein leiser Ton bis in die obersten Reihen zu verstehen.
Den Abschluss bildete ein Abendessen 🍴 im Hotel von Martinas Eltern. Ein gelungener Tag!

Typisch Greece

Nach einer ruhigen Nacht im alten Hafen von Spetses weckt uns der Tankwagen, der Treibstoff an die benachbarte Tankstelle ⛽️ lieferte. Wie oftmals üblich, ist diese in einem Haus 🏡 integriert. Während des Pumpvorganges läuft der Fahrer rauchend durch die Gegend und schaut von der benachbarten Kneipe dem laufenden Elixier nach. Ganz entspannt, da der liebe Gott alles richtet. Die Nachfrage beim benachbarten Einheimischen, wo man denn wohl die Harbour fee entrichten könnte, beantwortete er mit Unverständnis. Fee here? No, no! Wir beschließen sofort abzulegen und unterwegs zu frühstücken da der Wind noch schläft und wir ca. 30 sm vor uns haben. Ein ruhiges und ausgiebiges Frühstück endet nach den ersten 10 sm zwischen den Inseln 🌴 Dokos und Hydra. Kreuzfahrt pur. Als wir alles fertig ✅ haben, kommt ein leiser Windhauch auf, der uns die nächsten 10 sm schiebt. Dann ist wieder der Dieselwind gefragt, der uns zuverlässig bis nach Poros bringt. Dort legen wir längsseits an einem öffentlichen Steg an, obwohl dort auf Schildern stand: "only stern berthing allowed". Als typischer Deutscher hast du ein schlechtes Gefühl dabei, aber alle anderen Schiffe 🚢 lagen auch längsseits. Nur wir bekamen von der Hafenverwaltung einen Ordnungsaufruf, wir hätten Schilder zu respektieren! Also umgelegt und alles war wieder ok. Nur die Anderen waren nicht an Bord und konnten somit nicht zur Ordnung gerufen werden. Am Abend legte Phil aus GB 🇬🇧 noch richtig neben uns an. So erhielten wir von der netten Dame , die mal wieder 6,16 € von uns Liegegebühr haben wollte ein dickes Lob! Wir waren die Einzigen, die sich an die Vorgaben hielten! Typical Germans!

Freitag, 5. Mai 2017

Donnerstag, 4. Mai 2017

Oh wie schön ist Panama, ähhhh Griechenland

In Berlin ist das Wetter nicht gerade besonders nett. Hier ist das Wetter jedoch wesentlich besser. Wir werden am Morgen in Hydra von der Sonne geweckt. Nach ausgiebigem Frühstück 🍳 räumt die Flottille vor uns den Hafen, sodass wir nach Ermioni ablegen können. Es setzt ein leichter Wind ein, der uns unter der Steuerleistung von Rainer zu unserem Ziel schiebt. Gegen Mittag laufen wir bereits in Ermioni ein und machen bei schriller Sonne einen Rundgang durch die kleine Stadt. Bei der Backery am Hafen fallen kleine Schlankmacher ab, die wir an Bord verspeisen. Der englische Nachbar gibt uns diverse Reisetips für die Fahrt gen Norden, bevor wir den Abend in einer Taverne beenden.
In der Nacht wird in Ermioni der Fischfang der örtlichen Fischer angeliefert. Erst spät am Abend sind die lautstarken Arbeiten 😕 erledigt.
Am Morgen , die Solle brüllt uns wach, gehen Rainer und ich zuerst unsere Schuld bei der Hafenverwaltung begleichen. Da die 6,16€ Hafengebühr genug unserer Mittel übrig ließ, brachten wir vom Bäcker frisches Brot 🍞 für unser Frühstück mit. Wieder brauchten wir für unseren Trip nach Spetses den Dieselwind. Nur durch eine Badeunterbrechung an einer kleinen Insel 🌴 sind wir bei strahlend blauem Himmel in den alten Hafen in Spetses eingelaufen. Direkt neben der Tankstelle ⛽️ konnten wir anlegen. Der Gang durch die Gemeinde zeigte uns die Schönheit von Panama, ähh Spetses. Sogar die Taverne am Abend war zwar teurer , aber schön und lecker 😋. Und jetzt trinken wir das letzte Bier 🍻 das es in dieser Kneipe gibt, 5 Meter hinter unserem Schiffchen.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Dienstag, 2. Mai 2017

1.,2.,3.?---Mai!

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell die Zeit rennt. Mai, die Sonne brennt vom Himmel und der Meltemi fängt sein Werk an und bläst das schlechte Wetter hinfort. Also genau die richtige Zeit um Rainer und Sabine am Flughafen von Athen in Empfang zu nehmen. Jedoch aus der Stadtbesichtigung mit Besuch der Akropolis wurde nur ein Rundgang durch die geschäftigen Gassen von Psara, der Altstadt von Athen. Die öffentlichen Gebäude, wie die Akropolis, waren am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, geschlossen. In Psara fanden wir jedoch nette Lokalitäten, wie eine urige Uozeria und eine Taverne unterhalb der Akropolis mit Blick über Athen. Da für unsere Gäste der Tag sehr früh begann, wurde der Stadtrundgang früh beendet und der Weg zu Naima angetreten. Wir wählten den Heimweg über die Küstenstraße, was jedoch auch tausende Athener bevorzugten um an den Stränden zu relaxen. Dementsprechend sahen wir nicht nur einen abgesperrten Poseidontempel, da 1. Mai, sondern auch etliche Staus. Nach kurzer Zeit des relaxens, wurde der Tag in der beliebten Taverne in Lavrio besiegelt.
Am kommenden Morgen, dem 2. Mai, schien die Sonne ☀️ und der Wind gab vor, uns nach Hydra zu blasen. Leider hielt er sein Versprechen nur bis kurz hinter dem Kap Sunion. Dann musste der Dieselwind blasen und uns nach Hydra transportieren. Dort angekommen, hatten wir Glück, da eine 50 Fuß Yacht meinte, den Hafen verlassen zu müssen. Wir fanden dadurch einen genialen Liegeplatz an der Außenmole. Da störte es uns nicht einmal, dass noch vor uns eine Flottille mit Ukrainischen Seglern fest machte und uns einbaute. Morgen, nach dem Frühstück fahren sie weiter, und wir können dann auch gut ablegen.
Der Rundgang durch den autofreien Ort lohnte. Er zeigte uns wunderschöne alte Häuser und große Betriebsamkeit. Der Ort strahlt eine Ruhe aus, der noch aus venezianischem Zeitalter geschaffen zu sein scheint. Ein Ort zum Verweilen und zu entspannen 😎. ---- mit guter Taverne auf einem italienisch anmutendem Plaza.