Freitag, 16. Juni 2017

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nydri Wasserfälle

Heute stand nur noch an, den Wasserfall von Nydri zu besuchen und den reparierten Beibootmotor auszuprobieren. Ja, wir waren froh noch unseren kleinen Hjundai Atos zu haben, der uns mit Kühlung bis kurz vor die Wasserfälle transportiert hat. In die Schlucht mussten wir jedoch noch zu Fuß weiterkraxeln. Es war enorm schwierig ein Foto der Natur zu schießen ohne italienische oder russische Pin-up-Girls auf dem Foto zu haben. Von allen spärlich Bekleideten, wurden mit Selfiestangen Fotos in fast jeder Lebenslage geschossen. Es war fast unmöglich selbst das Wesentliche unseres Ausflugs aufs Foto zu bekommen. Denkt man sich die möchtegern Sternchen weg, hat sich der Ausflug in die schöne Natur gelohnt. Anschließend noch Sprit für den Beibootmotor getankt, das Auto abgeliefert und das Beiboot zum Baden an der benachbarten Halbinsel ausprobiert. Alles ok! Morgen gehts Richtung Norden.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Ein Tag ohne Gleichen

Der Tag fing unmittelbar nach dem Frühstück mit einer tollen Meldung an: Andreas, unser Schwiegersohn, schrieb uns, dass Josephine Neele Anni Seiffert das Licht der Welt erblickt hat. Josephine hat eine Größe von 48,5 cm und ein Gewicht von 2750 g. Mutter Annegret und Tochter sind Wohl auf.
Nachdem wir unsere Freude mit vielen Bekannten und Verwandten geteilt hatten, stand eine Rundfahrt über die Insel an. Die Inselrunde führte uns wieder durch Berge, Täler und Häfen. Der erste Hafen im Süden der Insel Sivota beeindruckte, da die naturbelassene Bucht nahezu rundherum windsicher ist und die Einwohner Tavernen direkt an den Liegeplätzen erbaut haben. Man liegt dort mit dem Schiff fast in der Taverne. Der nächste Hafen war Vasiliki. Dort wurde mit schwerem Gerät an einer gigantischen Hafenmole gebaut. Wenn diese fertig ist, passt dort eine große Marina rein. In Griechenland geht doch noch etwas! Danach fahren wir die Küstenstraße entlang nach Lefkada. Wir werden mit unserem kleinen Auto über hohe Berge geleitet und erleben fantastische Ausblicke. In Lefkada angekommen traben wir in der größten Gluthitze durch die Altstadt, mit den Sie umgebenen Salzseen. Wir müssen uns anschließend außerhalb der Stadt zum Abkühlen in die Fluten stürzen.
Zurück in Nydri fragen wir einmal an, ob vielleicht unser Beibootmotor wieder repariert ist - und ..... Er ist fertig!!! Alles andere als Typisch Griechenland. Für 30,00 € ist er repariert! In Deutschland hätte man dafür wohl nicht einmal die Motorhaube entfernt. Zur Feier des Tages fahren wir zum Essen nach Geni. Man hat uns das Restaurant "Sea side" empfohlen. Ein super Tip. Bestes Essen in toller Umgebung. Ein Tag ohne Gleichen.

Dienstag, 13. Juni 2017

Viel erledigt - 13.06.2017

Am Morgen haben wir uns einen Kleinwagen geliehen. Damit sind wir sogleich nach Lefkada gebraust. Dort haben wir versucht, in verschiedenen Marineshops einen Ersatz für die defekte Fernbedienung der Ankerwinde zu erhalten. Das hätte funktioniert, wenn wir nicht so geizig gewesen wären und es abgelehnt hätten das weitere Equipment der Fernbedienung mit zu kaufen. Am besten hätten wir gleich eine komplette neue Ankerwinde gekauft. Also haben wir beschlossen, die kabellose Fernbedienung weiterhin mit einem Kabel am Stromnetz anzubinden und sie so weiter zu betreiben. Den Rest werden wir wohl in Italien oder im Herbst in Deutschland erledigen. Also weiter zu Lidl. Ein großer Einkaufswagen hätte fast nicht gereicht. Wasser, Bier, Wurst, Graubrot, Obst usw. Alles zu vernünftigen Preisen. Erstaunlich, was Naima alles so verschlingt. Während Gina einräumt, fährt der Captain Diesel bunkern. Plötzlich ist er da, der Mechaniker mit dem wir uns zu Sonntag verabredet hatten. Er machte einen tollen Job und nun ist auch unser Abgaskrümmer wieder Blitze blank. Jetzt fehlt nur noch, das der Beibootmotor wieder funktioniert, dann ist die kleine Bootswelt wieder in Ordnung. Damit ist jedoch erst am nächsten Tag zu rechnen.
Am Abend haben wir ein Meeting mit einem Schweden, der uns von der Albanienpassage abrät. Die Häfen seien noch keine, die Bürokratie ausufernd und die Preise durch Agenten und Gebühren exorbitant. Wir werden weitere Informationen einholen, bevor wir weitere Schritte beschließen.

Montag, 12. Juni 2017

Eben Griechenland - 12.06.2017

Die Verabredung mit dem Motorenmenschen hat bis heute nicht geklappt. Er meinte wahrscheinlich einen anderen Sonntag oder Montag? Zum Glück sind wir auf den Mann nicht angewiesen. Es sollte nur eine vorbeugende Kontrolle des Auspuffkrümmers werden. Bei Anderen ist dieses Ding von innen zugewachsen. Bei uns tut er bisher klaglos seinen Job. Den Beibootmotor konnten wir zur Wartung abgeben und er wird voraussichtlich heute repariert. Offensichtlich ist der Vergaser verschmutzt. Aber eine genaue Zusage der Reparatur haben wir nicht erhalten. Für den ständigen Wassereinbruch beim Segeln oder Motoren haben wir ja den Schuldigen identifizieren können. Die Cockpitentwässerung leckte. Den Schlauch konnten wir ohne größere Anstrengung vom Seeventil abziehen. Das konnte nicht dicht sein. Also sollte sogleich ein neuer Schlauch her. Gesagt - gekauft! Ein Meter Schlauch, relativ steif und ca 1 mm zu eng im Durchmesser. Er ließ sich beim besten Willen nicht über den Anschlussstutzen zwängen. Plötzlich war der alte Schlauch doch eigentlich ganz toll. Weich, geschmeidig und mit neuen Schellen durchaus noch brauchbar. Da wir zu dem nicht zu gebrauchenden neuen Schlauch auch neue Schellen gekauft haben, die, wie sich herausstellte, zu groß waren, mussten wir nochmals in den Marineshop und die Schellen gegen die Richtigen tauschen. Nun ist der alte Schlauch mit neuen Schellen wieder fest montiert. Hoffentlich ist er nun dicht. Ein Auto konnten wir anmieten und werden morgen Lidln. Mindestens 40 Flaschen Wasser, Bier, Wurst, Butter - die nicht ranzig schmeckt, Frischkäse, ..... . Alles ausreichend für mindestens 14 Tage. Naima wird auch das noch tragen!

Sonntag, 11. Juni 2017

Heiß und Eis, Meganisi - Lefkas, Nydri

Da wir uns für die Motorwartung in Nydri mit Ken Spence verabredet haben, sehen wir am Morgen zu, die riesige Etappe von 4 sm nach Nydri schnell zu absolvieren. Wir fahren durch eine Seenlandschaft, die ihres Gleichen sucht. Die Berge bis zu 1000 m Höhe stehen hier rund herum und wechseln sich in Farben und Beleuchtung mit dem türkisen Meer ab. Ein Augenschmaus ohne Gleichen. Nach dem Frühstück auf dem Wasser, finden wir den Steg von Skorpios Charter in Nydri fast verlassen vor. Man nimmt uns nett in Empfang und erklärt, dass wir gern bis Freitag hier anlegen können. Danach kommen die Charterboote zurück und brauchen für den Crewwechsel den Platz. Ok, bis dahin hoffen wir, die Maschine gewartet zu haben, den Beibootmotor wieder überredet zu haben auch über die Leerlaufdrehzahl hinaus zu arbeiten sowie unsere Leckage an der Plichtentwässerung behoben zu haben. Darüber hinaus muss unsere Wäsche gewaschen werden und ein erheblicher Einkauf bei Lidl absolviert werden. Da am Sonntag von diesen Dingen fast nichts geregelt werden kann, etablieren wir uns in aller Ruhe am Steg und warten auf die Dinge, die sich am Himmel abzeichnen. Gegen Nachmittag zieht das vorher gesagte Gewitter auf. Mit Regen, Hagel und Sturm. Alles ist anschließend gewaschen - gewollt oder ungewollt. Nach dem heftigen Gewitter und der starken Abkühlung setzt bald wieder Ruhe ein. Der abendrote Himmel verheißt Gutes für morgen.

Samstag, 10. Juni 2017

Spartochori und zurück

Spartochori liegt oben auf dem Berg der Insel Meganisi. Wir liegen unten in Spilia in Höhe des Wasserspiegels. Dann müssen wir da hoch. Nach ausgiebigem Frühstück bleibt nur, die für uns typische Mittagshitze um den Ort zu erkunden. Schnell hat Schrittzähler von Gina die Treppenstufen erreicht und der Pulsschlag fordert heftige Atmung ein. Die Schweißdrüsen arbeiten auf Höchstleistung und dann werden wir mit einem traumhaften Blick über die Inselwelt von Meganisi belohnt. Nach einem geruhsamen Rundgang durch das nette Spartochori geht es wieder bergab zu Naima. Dort beginnt ein erneuter Stress! Badehose an und dann in das nasse, kalte (24 Grad), salzige, kristallklare Wasser. Abgekühlt - fast tiefgefroren - entsteigen wir den Fluten. Von diesem Stress kann man sich nur in der schattigen Plicht in der Waagerechten erholen. Es wird Zeit, dass die Küche von Babis in der Taverne Porto Spilia die Töpfe zum brutzeln bringt. Echt schwer das alles zu ertragen.
Übrigens, unter Naima sollen Quellen das Mittelmeer mit frischem Wasser speisen - daher mussten wir dieses eiskalte Wasser erleiden.

Freitag, 9. Juni 2017

Nachtrag Meganisi

Von George zu Babis - von Kalamos nach Meganisi

Nachdem gestern das reviererfahrene Seglerehepaar aus Bremen, Dagmar und Hans, neben uns fest gemacht hat, konnten wir erst einmal wieder ganz viel deutsch quasseln. Aus einem Spaziergang wurde nur ein Bier bei George und ganz viel Seemannsgarn. Kurz wurde an Bord noch an der Abendgarderobe gefeilt, um anschließend zurück zu George zum Abendessen zu gehen. Nach ruhiger Nacht erhielten wir von Hans noch etliche Hinweise, wo wir anlegen oder vorbei segeln sollten. Akribisch wurden alle Hinweise in den Karten notiert. Jetzt wissen wir, wie wir bis Korfu unsere Reise gestalten können. Gegen Mittag sind wir dann los. Bei gutem Wind wurden die Segel gesetzt und anschließend sofort per Telefon ein Liegeplatz bei Babis in Porto Spilia auf der Insel Meganisi reserviert. Die Überfahrt mit einem Amwindschlag gestaltete sich abwechslungsreich. Erst gestartet mit Wind von hinten, dann in Abdeckung von Kalamos Wind aus allen Richtungen, um dann nach der Abdeckung von Kalamos das Segel reffen zu müssen. Der starke Wind und die dazu entstehende Welle hielten jedoch nicht lange an, sodass wir schnell wieder das Segel entrefft haben. Bei der Ankunft in Porto Spilia, als Babis, der Wirt der Taverne hörte, dass wir Freunde von Hans und Dagmar sind, wurde uns sofort eine Mooring in der ruhigsten Ecke des Hafens zugewiesen. Klar, gehen wir heute bei ihm essen!
Jedoch zuvor ein Bad im glasklaren Wasser. Echt nett!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Besuch bei George

Uns wurde immer gesagt, dass wir einen Abstecher nach Kalamos machen müssen. Da wir folgsame Menschen sind, haben wir heute unseren Kurs nach Kalamos abgesetzt. Leider können wir nicht berichten, dass wir gesegelt sind. Der Wind hatte die gleiche Richtung, wie der Regen, der uns am Morgen begleitete. Er kam direkt von oben. Die Landschaft ist sehr beeindruckend, auch mit Regen. In Kalamos angekommen, erwartet uns schon, mit der Mütze winkend - George! Ein sehr umtriebiger Grieche, der direkt am Hafen von Kalamos eine Taverne betreibt und sich tagsüber um die Boote kümmert. Er hat uns sofort einen Platz angewiesen und uns beim Anlegen geholfen. Die Temperatur stieg auf 32 Grad und der Wetterbericht sagt für morgen Gewitter voraus. Echt blöd - da müssen wir doch morgen noch hier bleiben. In den Hafen kamen nach uns noch zwei Flottillen - für George kein Problem. Alle wurden professionell in dem Hafen untergebracht. Es soll kälter werden, brrh nur noch 28 Grad.
Am Abend stellen wir fest, dass Georges Leute auch kochen können!
Ach ja, wir haben doch in Trizonia Rainer und Jutta getroffen, die den gleichen Motor wie wir in ihrem Boot haben. Sie hatten ein Problem mit dem Auspuff. Der war im Laufe der Zeit zugesetzt , sodass sich die Leistung arg reduzierte. Ihnen hat ein Mechaniker in Nidri geholfen. Wir haben uns heute mit ihm zu Sonntag verabredet. Da schaut er mal nach unserem Auspuff. Noch mehr Zeit!

Dienstag, 6. Juni 2017

Hafenkino in Kioni 06.06.2017

Immer wieder werde ich gefragt, wie wir denn wohl ohne Fernsehen an Bord auskommen würden. Dann antworte ich meist, wir haben alles live, wir brauchen gar keinen Fernseher. Das Programm startet bereits am Morgen. Die ersten Segler, meist Charterer und in der Bootsbeherrschung etwas ungeübt, versuchen abzulegen. Man schaut weder nach Backbord noch nach Steuerbord und legt einfach ab. Die Heckfestmacher werden gelöst und die Ankerwinde fängt laut an zu arbeiten. Das Gleiche tun in diesem Moment drei weitere Schiffe. Erstaunlicherweise hat keiner von den Vieren einen anderen Anker gefangen, aber der Manöverraum im Hafen ist begrenzt. Es kommt wie es kommen muss. Lautes Gebrüll, heulende Maschinen und frustrierte Besatzungen, die mit Fendern bewaffnet schlimme Zusammenstöße verhindern wollen. Alles das vor dem Auge des in der Plicht sitzenden entspannten Zuschauers. Wozu da noch Fernseher? Unser Liveprogramm ist abwechslungsreich. Warten wir mal den Nachmittag ab, wenn neue Charterspezies versuchen anzulegen! Mehr Spannung kann man nicht aufbauen! Heute bleiben wir also noch hier - bei dem Programm!
Bis zum neuen Programmstart am Nachmittag können wir etwas für die körperliche Ertüchtigung tun. Also bergan zu neuen Ausblicken. Einer schöner als der Nächste. Leider stehen dazwischen immer wieder Häuser, die verlassen wurden.
Pünktlich zum neuen Programmstart am Nachmittag sind wir wieder zurück. Das Kino beginnt gleich spannend mit der Ankunft einer Flotille, nicht haltenden Ankern, neuen Anlegeversuchen usw. Trotzdem werden wir das Hafenkino morgen woanders genießen.

Vathi - Kioni 05.06.2017

In der Nacht hat sich der Wind ausgeweht. Der Morgen ist inzwischen gewohnt ruhig. Frühstück mit frischem Weißbrot, eben typisch mediterran. Es ist schwer zu ertragen, diese Ruhe und der ganze Stress. Nach dem Frühstück musste mal wieder der Volvo aktiviert werden. Auf freiem Wasser wurde dann bei spiegelglattem Wasser gebadet. Dabei besuchten uns Delfine, hielten jedoch von uns genügend Abstand. In Kioni angekommen ergattern wir an der Hafenmole einen der letzten Plätze. Ein hübscher kleiner Ort. Der Rundgang ist schnell erledigt. Supermarkt, drei Tavernen, Bäcker und Geldautomat. Alles wichtige vorhanden. Ich hätte hier wieder viele interessante Sanierungsobjekte gefunden, jedoch wir ziehen morgen weiter. Odysseus adieu!

Montag, 5. Juni 2017

Sonntag, 4. Juni 2017

Auf Odysseus Spuren

Nachdem wir uns schweren Herzens von einer guten Taverne in Sami verabschiedet und eine ruhige Nacht verbracht haben, ging es ans Frühstück. Da verstehe einer diese Griechen! Pfingstsonntag - sonst sind laufend alle Geschäfte geschlossen - heute hat der Bäcker und der Supermarkt geöffnet - was nicht zu erwarten war! Es gab Brot von Samstag Nachmittag. Ok, das hält man aus! Der Frischwasservorrat wurde nochmals bedient und dann los. Zuerst kein Wind, motoren! Dann etwas Wind, Segeln! Dann wieder kein Wind, also an Ithaka an der Küste entlang motoren. Jetzt ist klar, warum Odysseus so lange brauchte um wieder Zuhause zu landen. Vathi, der Hauptort der Insel entpuppt sich als ganz gepflegt. Wir müssen jedoch der Literatur entnehmen, dass eine große Bevölkerungsflucht stattgefunden hat. Viele Einwohner sind nur im Sommer auf der Insel. So hat die Insel mehr Häuser als Einwohner. Trotzdem die Häuser beim großen Erdbeben von 1953 zerstört wurden, strahlt der Ort einen mediterranen Charme aus. Leider ist von den Fußstapfen von Odysseus wenig zu finden. Vielleicht morgen in Kioni.

Samstag, 3. Juni 2017

Relax

Es gibt Tage, da ändert sich alles sehr schnell. Unser Nachbar, erfahren in dieser Gegend, legte Richtung Vathi auf der Insel Ithaka ab. Es sagte uns noch, dass in diesem Ort eine Disko eröffnet hat, die Samstags bis in den frühen Morgen die Bucht beschallt. Er gehe vor Anker, außerhalb der Bucht und laufe erst morgen den Hafen an. Daraufhin unsere schnelle Entscheidung: Wir bleiben hier und relaxen. Baden, sonnen, bloggen, tavernieren😉 und Karten studieren. Alles in Ruhe. Eben morgen weiter.

Freitag, 2. Juni 2017

Hö(-hl-)lentrip

Höhlentrip oder Höllentrip das war heute die Frage. Wir hatten unseren Motorroller und wollten die Höhlen in der Nähe besuchen. Die erste Höhle war nur ca. 4 km vom Schiff entfernt. Also startete das Experiment Motorroller. Die erste Höhle war die Melissani- Höhle. Sie ist mit Wasser gefüllt, das durch die Höhle unterirdisch ins Mittelmeer fließt. Ein Teil der Decke ist vor vielen Jahrtausenden eingestürzt, sodass sich ein tolles Bild ergibt, wenn die Sonne von oben dieses glasklare Wasser erleuchtet. Die Höhle hat ein Alter von ca. 5000 Jahren und die Stalaktiten hängen beeindruckend von der Decke. Da die Fahrt mit dem Roller keine Höllenfahrt war, ging es weiter zur entfernteren Höhle Drogarati. Eine Tropfsteinhöhle - ohne See - mit vielen Stalaktiten und Stalagmiten, in der im Sommer klassische Konzerte gespielt werden. In der Mitte hat sich eine Ebene gebildet hat, auf der das Publikum der Musik lauschen kann. Auch dieser Ausflug entpuppte sich nicht als Höllenfahrt, sodass wir beschlossen noch in die 20 km entfernte Hauptstadt Argostoli zu fahren. Dabei müssen wir über mehrere Berge und durch verschiedene Täler. Die Ausblicke sind ergreifend. Die Insel ist üppig bewachsen und bewirtschaftet. Als wir der Insel-Hauptstadt näher kommen fahren wir durch die für diese Seite der Insel typischen Wälder mit Stockzypressen. Sie stehen dort an Felshängen und überall wo sie Platz finden. Sehr schön! Die Stadt ist schnell erkundet, der sichere Hafen auch, sodass wir beschließen, noch in der Nachbarbucht von Sami Baden zu gehen. Auf dem Weg dahin eröffnet sich von einem Berg ein Blick über die Insel bis zum Pelepones. Ähnlich muss das Paradies aussehen. Dann Roller abgeben, duschen, Taverne und Blog schreiben. Gute Nacht bis morgen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Poros - Sami (Kefalonia)

Es ist Sommer, die Sonne scheint, der Wind schläft noch am Morgen und die Fähre im Hafen von Poros macht einen infernalischen Lärm. Also heraus aus den Betten, frühstücken und die 14 sm nach Sami mit der Unterstützung von Volvo Penta abwickeln. Zwischendurch wird noch ein Badestopp in der Bucht Antisamos eingelegt. Bei 21 Grad Wassertemperatur, kristallklarem Wasser und gleißender Sonne treibt es auch die Frostbeule Captain ins Wasser. Der Wasserpass wird gereinigt, damit Naima wieder schneller durch die Wellen gleiten kann.
In Sami angekommen wird uns ein Liegeplatz zugewiesen, der für uns gleich zwei Tage reserviert wird. Morgen werden wir mit einem Motorroller zu einer bekannten Höhle fahren und uns dabei gleich noch etwas von Kefalonia ansehen. Nach dem Abendbrot in einer Taverne verabschiedet sich der Tag in den schönsten Farben.