Sonntag, 24. Mai 2015
21. Etappe Offenbach - Aschaffenburg
Nachdem wir in der neuen Speck-Marina im Hafen Offenbach mitten in einer Baustelle übernachtet haben, sind wir mit vollem Wassertank, aber ohne Morgendusche, weiter Main aufwärts gefahren. Drei Schleusen, mit jeweils sehr geringer Wartezeit lassen uns heute unsere Schleusenroutine erweitern. Gut, dass wir eine Klampe in der Mitte des Schiffes haben und unserer Schleusenbretter funktionieren. Wir können an Treppen anlegen, über die Mittelklampe und einem Ende, an dem ein Schleusenhacken befestigt ist, das Schiff gut fixieren. So kann bei steigendem Wasserstand in der Schleuse schnell von einer Stufe zur nächsten umgehakt werden. Mit einem Bootshaken können weitere Schiffsbewegungen ausgeglichen werden.
In der letzten Schleuse des Tages fährt hinter uns die Ellem, eine LM 33 aus Schweden ein. Mit Odd und Katinka aus Ellos werden wir noch einen netten Abend bei und an Bord verbringen.
Die heutige Etappe war gekennzeichnet durch flache Landschaften sowie die Schlösser Philippsruh in Kesselstadt und Johannisburg in Aschaffenburg. Seligenstadt mit seiner Altstadt sowie dem Kloster am Main bildeten einen reizvollen Anblick.
In der letzten Schleuse des Tages fährt hinter uns die Ellem, eine LM 33 aus Schweden ein. Mit Odd und Katinka aus Ellos werden wir noch einen netten Abend bei und an Bord verbringen.
Die heutige Etappe war gekennzeichnet durch flache Landschaften sowie die Schlösser Philippsruh in Kesselstadt und Johannisburg in Aschaffenburg. Seligenstadt mit seiner Altstadt sowie dem Kloster am Main bildeten einen reizvollen Anblick.
Freitag, 22. Mai 2015
20. Etappe Mainz - Offenbach
Es ist nun also geschafft, wir sind am Morgen aus dem Mainzer Winterhafen ausgelaufen und gegenüber in den Main eingelaufen. Gibt es das auch noch, der GPS und die Logge zeigen fast die gleiche Geschwindigkeit an. Die Berufsschifffahrt lässt sich nur vereinzelt sehen und der Kilometer dauert nur noch 6 min. Es könnte wie eine Urlaubsreise sein, wenn seit Mainz nicht die landenden Flugzeuge vom Frankfurter Flughafen über uns fliegen würden. Immer gleich im Doppelpack, d.h. immer schön 2 Flieger nebeneinander, für beide Landebahnen. Abstand ca. 60 bis 90 sek.. Ich bewundere die hier lebenden Menschen, die sich in der Einflugschneise am Mainzer Winterhafen top moderne Wohnungen kaufen, zu enormen Quadratmeterpreisen.
Ein kurzes Resümee zu unserer Rheinetappe.
Wir haben uns diese Aufgabe deutlich schlimmer vorgestellt, als sie tatsächlich nachher war. Zeitweise wurden wir durch das aufgewühlte Wasser erheblich durcheinandergeschüttelt. Der Rhein strömte bei Urmitz, in der geregelten Warschaustrecke an der Loreley, vor Assmannshausen und im Binger Loch besonders stark. Mit 6 kn Bootsgeschwindigkeit durchs Wasser, blieb fast immer mindestens ein kn. über Grund übrig. Der Rhein war auf den 283 km sehr unterschiedlich und auch geographisch sehr verschieden. Flaches Land, später Mittelgebirge, Industrie sowie niedliche kleine Ortschaften wechselten sich ab. Burgen und Schlösser prägten im Mittelgebirgsteil das Bild. Eine Gegend, die sehr viel Leid in der Geschichte erleben musste. "Der Rhein" von Manfred Fenzl war sehr hilfreich und hat uns navigatorisch weitergeholfen. Auch die Ausstattung mit AIS hat uns sehr unterstützt, da wir schon von Weitem die Berufsschifffahrt sahen. Der Rhein ist vollgestopft mit Rentnerschaukeln - Hotelschiffe, die mit einer affenartigen Geschwindigkeit den Rhein auf und ab fahren. Wenn die Schiffe anlegen, stehen am Steiger (Landungsbrücke) diverse Rollatoren, damit sich die Fahrgäste durch die Ortschaften schieben können. Die Rücksichtslosigkeit gegenüber der Sportschifffahrt ist schon eklatant. Einmal den Rhein herauf im Leben reicht. Urlaub ist anders.
Nun sind wir im Main, durch Frankfurt bis nach Offenbach. Die ersten vier Schleusen liegen hinter uns. Riesen Teile, die sich durch ein weiteres Tor in der Schleuse halbieren lassen. Bisher fast ohne besondere Wartezeit und ohne Berufsschifffahrt. So kann es weiter gehen.
Ein kurzes Resümee zu unserer Rheinetappe.
Wir haben uns diese Aufgabe deutlich schlimmer vorgestellt, als sie tatsächlich nachher war. Zeitweise wurden wir durch das aufgewühlte Wasser erheblich durcheinandergeschüttelt. Der Rhein strömte bei Urmitz, in der geregelten Warschaustrecke an der Loreley, vor Assmannshausen und im Binger Loch besonders stark. Mit 6 kn Bootsgeschwindigkeit durchs Wasser, blieb fast immer mindestens ein kn. über Grund übrig. Der Rhein war auf den 283 km sehr unterschiedlich und auch geographisch sehr verschieden. Flaches Land, später Mittelgebirge, Industrie sowie niedliche kleine Ortschaften wechselten sich ab. Burgen und Schlösser prägten im Mittelgebirgsteil das Bild. Eine Gegend, die sehr viel Leid in der Geschichte erleben musste. "Der Rhein" von Manfred Fenzl war sehr hilfreich und hat uns navigatorisch weitergeholfen. Auch die Ausstattung mit AIS hat uns sehr unterstützt, da wir schon von Weitem die Berufsschifffahrt sahen. Der Rhein ist vollgestopft mit Rentnerschaukeln - Hotelschiffe, die mit einer affenartigen Geschwindigkeit den Rhein auf und ab fahren. Wenn die Schiffe anlegen, stehen am Steiger (Landungsbrücke) diverse Rollatoren, damit sich die Fahrgäste durch die Ortschaften schieben können. Die Rücksichtslosigkeit gegenüber der Sportschifffahrt ist schon eklatant. Einmal den Rhein herauf im Leben reicht. Urlaub ist anders.
Nun sind wir im Main, durch Frankfurt bis nach Offenbach. Die ersten vier Schleusen liegen hinter uns. Riesen Teile, die sich durch ein weiteres Tor in der Schleuse halbieren lassen. Bisher fast ohne besondere Wartezeit und ohne Berufsschifffahrt. So kann es weiter gehen.
Donnerstag, 21. Mai 2015
19. Etappe Bingen- Mainz
Nach erholsamer Nacht, obwohl wieder fast direkt an den Bahngleisen, liefert Hubert die frischen Brötchen für das Frühstück gegen 8.00 Uhr. Gegen 10.00 Uhr verabreden wir das Ablegen und setzen diesen Termin auch ziemlich genau um. Wir lassen Rüdesheim mit der Drosselgasse links liegen und hatten auch am Vortag keine Lust mehr nochmal nach Bingen hereinzulaufen. Über dem Hafen war ein Schild, mit der Aufschrift Edeka, was uns zu einem Marsch in die falsche Richtung veranlasste. Es stellte sich als zentrale Lagerstätte der Edeka heraus. Der nächste Markt war erst in der Stadt. Also ca. X km zu diesem Markt. Selter und Lebensmittel mussten her. Nachdem wir noch mehrere km zwecks Nahrungsaufnahme zu einem angepriesenen Campingplatz marschiert sind, waren wir zu fußlahm um erneut loszugehen. Übrigens, der Campingplatz mit seiner Gaststätte wurde uns als fast nebenan empfohlen. Die Menschen hier sind zwar unheimlich freundlich, offen und patriotisch - siehe Denkmal zur Einheit Deutschlands von 1871 ( na, wie hieß das noch?) - aber leider scheinen sie den Kilometer noch mit preußischen Landmeilen zu verwechseln.
Also dann los. Welch ein Genuss, der Rhein empfängt uns mit geringer Stömung und wir machen 3,5 kn über Grund. Vorbei an Ingelheim mit gleichnamigem Yacht-Club. Leute, darin lagen Segelboote mit stehendem Mast. Hier wird gesegelt! Wir fahren trotzdem weiter! Später erleben wir Segelboote im Rheingau. Alles sehr malerisch. Man wünscht uns vom Segler eine gute Reise! Vorbei an den Gebäuden der Landesregierung erwartet uns der Winterhafen von Mainz. Nahe an der Altstadt gelegen, können wir auch gleich noch einen Rundgang durch die Stadt anschließen. Ein nettes Städtchen!
Also dann los. Welch ein Genuss, der Rhein empfängt uns mit geringer Stömung und wir machen 3,5 kn über Grund. Vorbei an Ingelheim mit gleichnamigem Yacht-Club. Leute, darin lagen Segelboote mit stehendem Mast. Hier wird gesegelt! Wir fahren trotzdem weiter! Später erleben wir Segelboote im Rheingau. Alles sehr malerisch. Man wünscht uns vom Segler eine gute Reise! Vorbei an den Gebäuden der Landesregierung erwartet uns der Winterhafen von Mainz. Nahe an der Altstadt gelegen, können wir auch gleich noch einen Rundgang durch die Stadt anschließen. Ein nettes Städtchen!
Mittwoch, 20. Mai 2015
18. Etappe St. Goar - Bingen
Die Nacht war für uns um 5.00 Uhr zu Ende. Wir waren am Vortag bewußt bis St. Goar gefahren, weil kurz danach die durch Ampeln geregelte Strecke begann. Wir wollten die 5 km, die eine besondere Fließgeschwindigkeit und ein striktes Rechtsfahrgebot als Besonderheit hat, möglichst ohne viel Personenverkehr erleben. Deshalb legten wir bereits um 6.00 Uhr ab, zu einer Zeit, die der normale Touri noch schlafend verbringt. sofort hatte uns die Strömung gepackt. Die Maschinen mussten noch etwas höher drehen als sonst. Unsere Geschwindigkeit über Grund lag aber trotzdem nur zwischen 3 und 0,4 kn. Durch das Wasser wurden 6 kn. gemessen. Unsere Berechnungen gingen voll auf. Wir fuhren fast allein durch die beampelte Strecke. Vorbei an dem Loreleyfelsen, die kleine Lady war jedoch vom Wasser leider nicht zu sehen sowie an diversen Burgen und Schlössern. Der Strom machte uns dann später sehr zu schaffen, da die Berufsschifffahrt gegen 10.00 Uhr einsetzte und das Wasser durchwirbelte. Ständige Lenkbewegungen waren die Folge. Trotzdem ließen wir die Schönheit der Landschaft auf uns wirken. Die ständige Anspannung ließ erst kurz vor dem Binger Hafen nach, als wir auf gerader Strecke wieder fast 4 kn liefen. Hurra, der Teil der stärksten Strömung liegt hinter uns.
Gegen 13.30 Uhr waren wir fest im Motoryacht-Club Bingen. Nun erst mal relaxen und die notwendigen Dinge nachholen, die normaler Weise morgens erledigt werden. Anschließend einkaufen, wieder relaxen und dann zur Feier des erfolgreichen Tages, essen gehen!
Gegen 13.30 Uhr waren wir fest im Motoryacht-Club Bingen. Nun erst mal relaxen und die notwendigen Dinge nachholen, die normaler Weise morgens erledigt werden. Anschließend einkaufen, wieder relaxen und dann zur Feier des erfolgreichen Tages, essen gehen!
Dienstag, 19. Mai 2015
17. Etappe Koblenz- St. Goar
Der Weg ist das Ziel? Nein wir wollen nur am Ziel ankommen! Große Bedenken waren vor unserer heutigen Etappe bereits vorhanden. Jedoch sind wir durch die Nutzung der Gegenströmungen relativ gut vorangekommen und waren bereits gegen 16.00 Uhr in St. Goar fest. Unsere Maschinen mussten harte Arbeit leisten, doch der morgige Tag wird von uns allen viel abverlangen. Bis dahin haben wir viele schöne Landstriche, Burgen und Schlösser gesehen. Deutschland, wie es sich die Japaner oder Amerikaner vorstellen. Auch wir können diesem Anblick schönes abgewinnen.
Mal sehen was uns in den schmalen Stücken des Rheins morgen erwartet.
Mal sehen was uns in den schmalen Stücken des Rheins morgen erwartet.
Montag, 18. Mai 2015
16. Etappe Brohl-Koblenz, Ein hartes Stück Arbeit
Nachdem in Brohl die Tankstelle direkt am Hafen lag, wurden alle Reserven und der Inhalt des Haupttanks bis Anschlag gefüllt. Ein Rundgang durch den Ort zeigte, dass die dort durchrasende Bahn von den Bewohnern eine Menge Gleichmut und Lärmunempfindlichkeit abverlangt. Ein kleiner Ort, der daraufhin offensichtlich mit dem Bevölkerungsnachwuchs ein Problem hat. Oberhalb des Ortes liegt gleichnamiges Schloss, dass leider für uns nicht geöffnet hatte.
Also nahmen wir am nächsten Morgen zur gewohnten Zeit von einem kleinen Ort, sowie einem kleinen netten Verein Abschied. Unser Ziel hieß Koblenz. Vorbei an dem AKW, das nie richtig in Betrieb ging, Mühlheim-Kärlich, an Neuwied, einer kleinen Stadt in der mein erstes Segelboot in der Bootswerft Schmielgeit gebaut wurde. Darüber hinaus fuhren wir an schönen, allerdings auch z.t. verlassenen Häusern vorbei. Die Landschaft wurde immer schöner, der Rhein immer enger und die Fließgeschwindigkeit immer höher. Um vorwärts zu kommen, mussten wir teilweise in die Gegenstömung der Buhnen einfahren. An Brücken sank unsere Geschwindigkeit meist bis unter 2 km über Grund. Viele Verwirbelungen im Wasser machten uns das Fahren schwer. Als wir in Koblenz in die Alte Rheinlache einliefen und beim Motor Yacht-Club Rheinlache festmachten, wussten wir was wir an dem Tag geleistet hatten. Ein Essen beim Kroaten, gemeinsam mit Huberts Bruder und Frau, war am Abend mehr als verdient. Die Familie von Hubert stammt aus der Eifel und sein Bruder wohnt noch in der Nähe von Koblenz. Wir waren uns einig, in Koblenz einen Ruhetag einzulegen.
Der Ruhetag war ausgefüllt mit Wäsche Auffrischung und Pflastertreten. Das Deutsche Eck mit Reiterstandbild von Wilhelm I als Reichsgründer, der Zusammenfluss von Rhein und Mosel, die Festung Ehrenbreitstein sowie die doch ganz nette kleine Altstadt von Koblenz ließen uns Abends wieder ermattet in die abendliche Ruhe eintreten.
Wir waren am Vortag wild entschlossen, uns nunmehr den Rest des Rheines bis Bingen von einem sogenannten Vorspanndienst schleppen zu lassen. In St. Goar gibt es eine Fa. die diese Dienste anbietet. Wir erhalten eine Telefonnr. vom Hafenmeister und riefen an unserem Ruhetag dort an. Auch eine weitere Adresse aus unserem Rheinführer lehnte jedoch den Schlepp ab, weil Yachties in der Vergangenheit zu viele Schäden durch die Stahltrosse hatten und die Versicherungen das Versichern der Vorspanndienste ablehnen, wenn diese Yachten schleppen. Also geht es morgen unter eigener Kraft weiter nach St. Goar. Dort sehen wir mal weiter.
Übrigens, wir dachten, wir hätten uns verfahren -hier gibt es Nilgänse -stellte sich jedoch als Irrtum heraus, wir sind hier richtig!
Also nahmen wir am nächsten Morgen zur gewohnten Zeit von einem kleinen Ort, sowie einem kleinen netten Verein Abschied. Unser Ziel hieß Koblenz. Vorbei an dem AKW, das nie richtig in Betrieb ging, Mühlheim-Kärlich, an Neuwied, einer kleinen Stadt in der mein erstes Segelboot in der Bootswerft Schmielgeit gebaut wurde. Darüber hinaus fuhren wir an schönen, allerdings auch z.t. verlassenen Häusern vorbei. Die Landschaft wurde immer schöner, der Rhein immer enger und die Fließgeschwindigkeit immer höher. Um vorwärts zu kommen, mussten wir teilweise in die Gegenstömung der Buhnen einfahren. An Brücken sank unsere Geschwindigkeit meist bis unter 2 km über Grund. Viele Verwirbelungen im Wasser machten uns das Fahren schwer. Als wir in Koblenz in die Alte Rheinlache einliefen und beim Motor Yacht-Club Rheinlache festmachten, wussten wir was wir an dem Tag geleistet hatten. Ein Essen beim Kroaten, gemeinsam mit Huberts Bruder und Frau, war am Abend mehr als verdient. Die Familie von Hubert stammt aus der Eifel und sein Bruder wohnt noch in der Nähe von Koblenz. Wir waren uns einig, in Koblenz einen Ruhetag einzulegen.
Der Ruhetag war ausgefüllt mit Wäsche Auffrischung und Pflastertreten. Das Deutsche Eck mit Reiterstandbild von Wilhelm I als Reichsgründer, der Zusammenfluss von Rhein und Mosel, die Festung Ehrenbreitstein sowie die doch ganz nette kleine Altstadt von Koblenz ließen uns Abends wieder ermattet in die abendliche Ruhe eintreten.
Wir waren am Vortag wild entschlossen, uns nunmehr den Rest des Rheines bis Bingen von einem sogenannten Vorspanndienst schleppen zu lassen. In St. Goar gibt es eine Fa. die diese Dienste anbietet. Wir erhalten eine Telefonnr. vom Hafenmeister und riefen an unserem Ruhetag dort an. Auch eine weitere Adresse aus unserem Rheinführer lehnte jedoch den Schlepp ab, weil Yachties in der Vergangenheit zu viele Schäden durch die Stahltrosse hatten und die Versicherungen das Versichern der Vorspanndienste ablehnen, wenn diese Yachten schleppen. Also geht es morgen unter eigener Kraft weiter nach St. Goar. Dort sehen wir mal weiter.
Übrigens, wir dachten, wir hätten uns verfahren -hier gibt es Nilgänse -stellte sich jedoch als Irrtum heraus, wir sind hier richtig!
Samstag, 16. Mai 2015
15. Etappe Mondorf - Brohl
Wir nehmen heute etwas früher Abschied von einem netten kleinen Verein. Die Nacht haben haben wir bei ca. 7 m Wassertiefe, wie in Abrahams Schoß verbracht. Alle Vorräte konnten aufgefrischt werden, sodass wir guten Mutes starteten. Was uns dann auf dem Rhein erwartete, sprengte alle unsere Vorstellungen. Gleichzeitig drängelten sich 10 Frachtschiffe den Rhein auf- und abwärts. Hätten wir das in Duisburg erlebt, wären wir wahrscheinlich umgedreht, weil es eben doch zu voll auf dem Rhein ist. Nun bleiben wir relativ cool, da uns die Frachtschiffe noch etwas Platz zum fahren lassen. Vorbei an Bonn - wie war das noch mit der Bonner Republik? - rechts das Bundeshaus, links das Siebengebirge, Bad Godesberg, Schloss Petersberg (das Gästehaus der Bundesregierung), der Drachenfels, Königswinter, eine schöne Ecke Deutschlands. Man hat tatsächlich das Gefühl, dass das Grün am Rhein noch grüner als woanders ist. Später sehen wir noch das Rolandseck, Remagen mit seiner berühmten Brücke, Unkel, Schloss Marienfels sowie das Puppenstübchen Bad Breisig. An der rechten Seite - also linksrheinisch - sehen wir die Ausläufer der Eiffel, alles sehr abwechslungsreich. Gegen 16.45 Uhr machen wir in der letzten Ecke des Brohler Hafens im Brohler Bootsclub fest. Dort werden wir sehr freundlich empfangen, Dusche und Tankstelle in der Nähe stehen zur Verfügung.
Freitag, 15. Mai 2015
14. Etappe Köln - Mondorf
Der Weg von Köln nach Mondorf, kurz vor Bonn, hat uns nicht besonders gefordert. Wir sind durch größere Industrieanlagen gefahren, die sich mit kleineren Ortschaften abwechselten. Dann endlich kurz vor unserem heutigen Ziel bekamen wir den Blick auf das Siebengebirge präsentiert. Ein toller Anblick.
Man hatte uns vorher gesagt, dass wir wohl den Kölner Dom vier Tage lang sehen würden, jedoch konnten wir von dem Weltkulturerbe bereits heute keine Kirchturmspitze mehr entdecken. Dafür stellen wir immer wieder fest, dass die Menschen in dieser Region wesentlich offener und freundlicher als die Menschen in der Großstadt Berlin sind. Überall werden wir freundlich aufgenommen und mit Tipps und Hinweisen überhäuft. Man erhält den Eindruck, dass der Mitmensch hier nicht gleichgültig ist. Eine schöne Gegend. So sind wir dann in Mondorf im Yacht-Club-Pirat Niederkassel gelandet. Wenn alle Piraten so nett sind, verstehe ich nicht, dass sie bekämpft werden.
Man hatte uns vorher gesagt, dass wir wohl den Kölner Dom vier Tage lang sehen würden, jedoch konnten wir von dem Weltkulturerbe bereits heute keine Kirchturmspitze mehr entdecken. Dafür stellen wir immer wieder fest, dass die Menschen in dieser Region wesentlich offener und freundlicher als die Menschen in der Großstadt Berlin sind. Überall werden wir freundlich aufgenommen und mit Tipps und Hinweisen überhäuft. Man erhält den Eindruck, dass der Mitmensch hier nicht gleichgültig ist. Eine schöne Gegend. So sind wir dann in Mondorf im Yacht-Club-Pirat Niederkassel gelandet. Wenn alle Piraten so nett sind, verstehe ich nicht, dass sie bekämpft werden.
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