Die Nacht in der benachbarten Bucht von Caftat wurde von einem Hotel mit guter und lauter Musik beschallt. Zu dem fuhren Touristenboote mit einer gigantischen Welle durch die vor Anker liegenden Boote. Es schepperte mächtig, wenn eine Welle unter das Heck knallte. Also war die Nacht bereits um 7.00 Uhr beendet. Unter Deck wurde gefrühstückt, da andernfalls die tief stehende Sonne die Butter vom Brot geschmolzen hätte.
Der Weg führte uns direkt zum alten Hafen von Dubrovnik. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, eine Runde durch den alten Hafen zu drehen. Anschließend trieb es uns um die Halbinsel. In dem ersten Wasserarm lagen viele Kreuzfahrtschiffe. Der im Bau befindliche neue Yachthafen war natürlich noch nicht fertig, sodass wir bis in die hinterste Ecke des Wasserlaufes zur ACI-Marina fuhren. Dort wurden wir hervorragend untergebracht. Nachdem wir einen Monteur für unseren Außenborder gefunden hatten, der unser gutes altes Stück auch nicht zum laufen bekommen hatte und sich mit der Reparatur befassen wollte, sind wir mit dem Bus in die Altstadt gefahren. Eine Augenweide venezianischer Baukunst erwartete uns. Es machte Freude durch die Stadt zu streifen und mit einem geliehenen Audioguide die alte Stadt zu erkunden. Nach einer Pizza, die deutlich jünger und damit lecker war fuhren wir zurück zu Naima. Der Monteur erwartete uns und erklärte, dass der Vergaser total verölt war und die Schwimmernadel nicht mehr aufschwamm. Er führte uns unser gutes Stück stolz vor. Zum Glück habe ich den alten Sprit in Bar entsorgt, und jetzt Neuen in der richtigen Konsistenz. Nach Sonnenuntergang wurde eine Duschorgie gestartet, die uns entklebte. Den morgigen Tag werden wir zum Relaxen und versorgen nutzen.