Montag, 3. Juli 2017

Einen Tag Montenegro

Als wir heute am Morgen die Augen öffneten, heulte der Wind mit 34 kn. in den Wanten. Schnell war beschlossen, wir bleiben noch einen Tag in Bar und mieten einen Leihwagen um Budva, Tivat und Kotor zu besuchen. Unser netter Hafenmeister organisierte uns im Handumdrehen einen guten, kleinen Citroën C1 mit Klimaanlage. Sofort düsten wir mit Unterstützung unseres mobilen Autonavis Richtung Norden entlang der Küste. Die Küste erwies sich auch von Land aus gesehen als sehr reizvoll. Gepflegte kleine Ortschaften wurden von uns passiert. Von dem Ort Stari Stefan - gelegen auf einer kleinen Insel - konnten wir fast die Augen nicht lösen. Budva erwies sich als ein touristisches Zentrum mit vielen Hotels, hoch modern und sehr exclusiv. In Tivat angekommen, zog es uns gleich zur Marina Montenegro. Hier wurde schwer investiert! Alles unwahrscheinlich mondän. Hier werden wir mit unserem kleinen Bötchen auffallen. Eigentlich kein Ort für uns, aber hier werden wir aus Montenegro ausklarieren. Dort werden sie geholfen :). Schnell sind wir wieder ins Auto gestiegen um an der Küste entlang nach Kotor zu fahren. Mit einem Zwischenstopp zum Auftanken von Flüssigkeiten für die Autoinsassen in einer Beachbar am engen und reizenden Durchgang zum Gewässer vor Kotor sind wir staunend nach Kotor gefahren. Land und Gewässer sind ausgesprochen reizvoll anzusehen. Jedoch waren in Kotor auch zwei Kreuzfahrer und etliche Megayachten, die den Anblick auch genießen wollten. Der Hafen war nahezu voll und das Gewimmel von Menschen hält man nicht lange aus. Wir sind zum Glück mit dem Auto angereist und können dem Rummel wieder entfliehen. Mit Naima ist das schwieriger. Bevor wir jedoch flohen, durchkämmten wir die alte Stadt unter dem Fort. Eine wunderschöne, mittelalterliche, venezianisch beeinflusste Stadt. Jede Minute ein Genuss.
Uns trieb es trotzdem bald aus dem Trubel heraus. Der Weg zurück war schnell erledigt, sodass wir am Abend noch in Stari Bar in die tolle Konoba vom Vortag gehen konnten.