Mittwoch, 12. Juli 2017

Nach durchwachter Nacht - auf nach Split

Die Nacht war grausam. Wir konnten auf Sveti Klement keinen Liegeplatz mehr bekommen und sind dann in eine benachbarte Ankerbucht ausgewichen. Durch diese Bucht ging eine kräftige Strömung, die unsere Naima in eine andere Richtung als die des Windes ausrichtete. Als es dunkel war, ließ die Strömung nach und der Wind nahm zu. Die eng belegte Bucht wurde mächtig durcheinander gewürfelt. Viele Boote, so auch wir, verlegten sich und mussten nochmals ankern. Zudem dröhnte laute Clubdance-Musik über die Bucht, bis in den frühen Morgen. Taxiboote fuhren mit hoher Geschwindigkeit und hoher Welle durch die Ankerlieger, was alles nicht unbedingt beruhigte. So waren wir bereits um 9.00 Uhr mit dem Morgenzeremoniell fertig, und waren auf dem Weg nach Split. Am Mittag waren wir bereits im Hafen fest und holten erst einmal Nachtschlaf nach. Gegen Nachmittag zog es uns in die Old Town. Auf dem zentralen Platz im alten Diokletian Palast, der römische Kaiser Diokletian stammte aus der Nähe von Split und erbaute sich hier einen gigantischen Palast, wurden wir angesprochen, ob wir eine deutsche Führung mitmachen wollten. So zogen wir unter fachkundiger Anleitung durch die altertümlichen Gassen. Da die Bürger von Split später teile des Palastes abrissen und dort Häuser bauten, ist diese alte Stadt ein einzigartiger Stadtmix aus vielen Zeiten. Alles ausgesprochen sehenswert. Zum Abschluss des Abends in eine Konoba in einer ersten Etage, mit Bier und Aircondition! Wir hatten es uns verdient.