Ein kleines Land mit unter einer Million Einwohnern hat uns beeindruckt. Die Menschen sind freundlich, wesentlich serviceorientierter als die Griechen, jedoch von den Häfen eben auch teurer. Man kann, sorglos sein Boot verlassen und findet es hinterher wohlbehalten wieder. Die Landschaft hat viel zu bieten und dann eben auch Häfen wie Porto Montenegro. Liegegebühr pro Nacht: 75 € . Jedoch mit allem was man braucht. Super Duschen, nette Restaurants, Wasser, Strom, Elektroautos die über Funk angefordert werden können um dich durch dieses riesige Gelände zu kutschieren und eine Assistence, die beim Ausklarieren aus Montenegro hilft.
So starteten wir gegen 8.00 Uhr um mit dem e-mobil zum Hafenmeister zu kutschieren. Dann mit Naima außen um den Hafen herum und an der Außenmole für die Border Police angelegt. Die Mole ist aufgrund ihrer Höhe für Schiffe gedacht, ..... nicht für Boote wie Naima. Jedoch kletternd kann man auch so von Bord kommen. Schnell war alles erledigt und wir konnten Richtung Caftat in Kroatien ablegen. Das Frühstück unterwegs war in der Bucht von Tivat ein Genuss. Der Blick in die Enge nach Koper fasziniert immer wieder. Vorbei an alten U- Boot Bunkern und an vielen schönen Ausblicken, schmeckt der Kaffe doppelt so gut. An der Südspitze von Kroatien angekommen weht uns ein leichter Hauch entgegen, der nicht ausreicht, die Segel zu lüften. Die See wird immer flacher und Naima immer schneller. Sie will offenbar auch in Caftat schnell einklarieren. Am Zollkai finden wir sofort für 100 Kuna eine Möglichkeit anzulegen. Anschließend nimmt uns der Habourmaster 500 Kuna für einen Monat Kurtaxe ab. Dann wird die Gefährlichkeit von Naima festgestellt (PS x Länge x Schlafplätze an Bord x ....). Damit waren wir nochmals 363 Kuna los. Entwicklungshilfe?
Anschließend zieht es uns in die benachbarte Bucht zum Ankern. Da Dubrovnik noch 6 sm entfernt ist und die Liegegebühr pro Tag bis zu 150,00 € beträgt, wollen wir einen kompletten Tag im Hafen zur Verfügung haben.
Der Abend endet mit tollem Sonnenuntergang und einem Ouzo. Der Grieche schmeckt an Bord auch in Kroatien.