Donnerstag, 13. Juli 2017

Weltkulturerbe Teil 2 - Split - Trogir

Es gibt einfach Gegenden auf dieser Welt, die gehören, ist man in der Nähe, zum " Must have". Nun waren wir in Split und haben den Palast des Diokletian in Augenschein genommen und 25 km weiter existiert eine kleine Stadt, auf einer Insel gelegen, die komplett zum Weltkulturerbe gehört. Es war für uns also klar, da müssen wir hin. In der Marina Trogir erhielten wir ohne Probleme einen Liegeplatz und konnten zu Fuß in die alte Stadt laufen. Sie strahlt einen besonderen Charme aus, da keine römischen 10 Mann Gassen (in denen konnten 10 Legionäre nebeneinander marschieren) vorhanden sind. Die Ministadt existiert bald 1400 Jahre und kein Herrscher hatte den Bedarf hier zu protzen. Alle Häuser und Kirchen aus gemauertem Naturstein mit kleinen Hinterhöfen, die Schatten spenden und heute viele kleine Hotels und Konobas beherbergen. Dazu ein venezianisches Antifort, in das sich die venezianischen Besatzer zurück ziehen konnten falls die Einwohner rebellierten. Das Wetter überlegte, ob es nun regnen wollte oder eben nicht - es entschied sich für eben nicht - und wir wackelten als typical German, bei größter Hitze durch die Stadt. Hier kann man leben - auch heute noch. Es strahlt eine Art von Herzlichkeit aus, die jeden für sich vereinnahmt. Nach einem köstlichen Essen, in einem Hinterhof, wo sicher bereits venezianische Adlige das Leben genossen haben, trieb es uns zurück an Bord. Der kleine Umweg mit Naima hat sich gelohnt. Am Abend zeigte sich der schöne Ort in abendlicher Beleuchtung. Sehr reizvoll!